Die kleinste und auch jüngste Insel der sechs Kanarischen Inseln ist El Hierro.
Wobei man ein Alter von etwas über einer Million Jahren nicht auf die Goldwaage legen sollte.
Allerdings ist sie, anders als die restlichen Inseln der Kanaren, erst in der ersten Phase ihrer dreiphasigen Entstehung.
Wie alle anderen kanarischen Inseln auch, ist El Hierro vulkanischen Ursprungs, im Gegensatz zu den anderen Inseln aber nicht von Schluchten durchzogen.
Hier zieht sich quer über die Insel der bewaldetet Gipfel der Vulkanberge.
Landschaftlich ist El Hierro auch sehr umfangreich vertreten, sodass man hier drei verschiedene Zonen hat.
Einmal der Norden mit seiner Hochebene, das El Golfo Tal, was sich im Nordwesten befindet und die steilen Flächen des El Julans im Südwesten. Hier kann man auch die großen Unterschiede in der Umgebung feststellen, mal ist hier fruchtbares Hochland vertreten, wo alles grünt und blüht, dann die kargen Lavawüsten, wo nur karge Sträucher überleben können und die steilen Klippen, wo fast kein Sandstrand zu finden ist. Einzig im Westen, wo sich ein einige hundert Meter langer Strand befindet, der sich jedoch zum Baden nur bedingt eignet, da er eine gefährliche Brandung hat.
Landwirtschaft wird hier groß geschrieben, denn fruchtbar ist vor allem der Norden, der auch im Sommer immer noch mit Niederschlägen rechnen kann. Hier werden Ananas und Bananen angebaut oder der fruchtbare Boden als Weideland genutzt.
Der Tourismus ist daher größtenteils ausgeblieben. Hier fehlen die Badestrände und die Kapazität an Betten ist ebenfalls nicht sehr hoch. Individualurlauber sind hier jedoch gut aufgehoben, die Insel eignet sich sehr gut zum erkunden der abwechslungsreichen und höhlenreichen Landschaft und zum Erkunden der Unterwasserwelt.
aktuelle Informationen zu El Hierro
findest du im Blog von Manfred
http://elhierro1.blogspot.de